Ernährung nach Ayurveda

Ernährung nach Ayurveda -

 

Genuß mit allen Sinnen

 

 

Die Ernährung nach Ayurveda zielt darauf ab, die für unsere Konstitution optimalen Lebensmittel und Zubereitungen zu finden. Ayurvedische Ernährung fördert unsere Achtsamkeit und hilft uns im Gleichgewicht zu bleiben. Im Ayurveda gilt Nahrung als Medizin.

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Bei den Lebensmitteln und deren Zubereitung unterscheidet man:

  • Geschmacksrichtung(RASA): süß, sauer, herb, scharf, salzig und bitter
  • Eigenschaften der Nahrung: schwer, leicht, trocken, ölig , heiß, kalt
  • Heilkraft der Kräuter und Gewürze
  • Kombination der Lebensmittel

Auch die emotionale Einstellung ist wichtig. Genauso wie der Ort und ob die Mahlzeiten mit Liebe und Sorgfalt zubereitet wurden. Es gibt keine ayurvedische Behandlung wo nicht auch die Ernährung nach Ayurveda berücksichtigt und miteinbezogen werden sollte.

Seine Ernährungsgewohnheiten umzustellen benötigt einen gewissen Ehrgeiz und liebevolle Disziplin. Doch wenn sich die ersten positiven Veränderungen bemerkbar machen, weiß man das sich die Mühe gelohnt hat.

Um die "richtige"  Ernährung bestimmen zu können, ist das Wissen der eigenen Konstitution entscheidend.

Mein Angebot? 

  • Konstitutionsbestimmung nach Ayurveda
  • Lebensstilberatung nach Ayurveda
  • Erstellung einer typgerechten Ernährungsempfehlung

 

Preis pro Beratung: € 85.-

Ernährung nach Ayurveda

Hier noch einige Ayurveda-Tipps

 

  • Obst am besten allein essen.
  • Nahrungsmittel wählen, die der eigenen Konstitution entsprechen. Sie sind nahrhaft und verstärken die Doshas nicht zu sehr.
  • Bei einer Mahlzeit nicht mehr essen, was man in zwei,zu Schalen geformten Händen halten könnte. Wenn man ständig mehr als diese Menge zu sich nimmt, wird der Magen  dauerhaft überdehnt und man hat das Bedürfnis mehr zu essen. Außerdem  sammeln sich im Verdauungstrakt Giftstoffe an.
  • den Magen nicht überladen - 1/3 Nahrung, 1/3 Wasser, 1/3 Leerraum.
  • Trinken von heißem Wasser, Kräutertees und Ingwerwasser
  • Essen in ruhiger Atmosphäre
  • Rituale rund ums kochen
  • Generell im sitzen essen, nicht im Stehen

Meine Empfehlung für Ayurveda Kochkurse****

Daniela Wolff lear.cook.eat

Alle Lebewesen werden aus Nahrung geboren, leben von Nahrung und werden nach dem Tode wieder zu Nahrung. Nahrung ist die Gebieterin über alle Dinge. Deshalb ist sie Medizin für alle Krankheiten des Körpers.

aus den Upanischaden (altind.Schriften) ca.500 v.Chr.

 

Die Gewürzapotheke des Ayurveda

Ernährung nach Ayurveda eine Übersicht der Gewürze der Ayurvedischen Küche

Gewürze und Kräuter sind die Juwelen der ayurvedischen Küche - Jedes Gewürz hat sein eigenes Wirkspektrum

  • Anis: Bei uns kennt man Anis hauptsächlich als Gewürz für Kuchen oder Weihnachtsgebäck. In der ayurvedischen Küche verwendet man ihn zum würzen von Chutneys, Süßspeisen und vor allem Gemüse. Ein Tee aus Anis beruhigt den Darm und hilft gegen Blähungen. Genau wie Fenchel und Kümmel stärkt auch Anis die Nervenkraft, fördert den Schlaf und wirkt schleimlösend.
  • Ingwer: Ingwer hat einen hohen Stellenwert in der in der ayurvedischen Küche. Frischer Ingwer, gehackt und leicht in Ghee geröstet oder als Saft gepresst, verleiht Chutneys, Currys und Süßspeisen aber auch Gemüsegerichten eine herrliche Frische. Ingwertee ist besonders in der kalten Jahreszeit zu empfehlen, denn er erwärmt und beugt der Amaansammlung (Schlackstoffe) im Körper vor. Ingwer regt den Appetit und die Verdauung an und hilft gegen Blähungen und Darmkoliken.
  • Kardamom: Kardamomsamen nach dem Essen gekaut, sorgen für einen frischen Atem. Darüber hinaus stimuliert und kräftigt Kardamom das Herz und gilt im Ayurveda als Mittel zur Gedächtnisförderung. In Kaffee untergerührt, verringert Kardamom die schädlichen Effekte von Koffein.
  • Koriander: Koriander hat Pitta reduzierende Eigenschaften und hilft bei allen Entzündungen des Magen-Darm-Systems und der Harnwege. Abgekocht oder pur-kombiniert mit Ingwer und Kreuzkümmel, ist er ein wirksames Mittel gegen fiebrige Erkrankungen.
  • Kurkuma: Kurkuma sollte in Chutneys, Suppen, Currys, Dhals, Gemüse und Pakoras nicht fehlen. Das volle Aroma des Kurkuma enfaltet sich am Besten wenn man ihn mitkocht. Kurkuma zählt im Ayurveda als wärmendes Gewürz, dem eine Energie spendende und reinigende Wirkung zugesprochen wird.
  • Safran: Safran galt in der Antike als eines der kostbarsten Gewürze und daran hat sich bis heute nichts geändert. Er ist ein beliebtes Gewürz für Reis, den er leuchten gelb färbt. Im Ayurveda gilt Safran als sattvisches Gewürz - das klärend auf den Geist wirkt.
  • Schwarzer Pfeffer: Er gehört zu den am stärksten verdauungsanregenden Gewürzen, das Agni (Verdauungsfeuer) anregt und Ama (Schlackstoffe) verbrennt. Man sollte ihn allerdings stets maßvoll verwenden, denn im Übermaß regt er Pitta an und kann aufgrund seiner Raja-Eigenschaften geistige und körperliche Reizzustände hervorrufen. Zusammen mit anderen Gewürzen, vor allem Ingwer und Langkornpfeffer, findet er auch in ayurvedischen Medikamenten Anwendung.
  • Zimt: Zimt ist ein angenehm aromatisches und anregendes Gewürz, das beruhigt und erwärmt, die Harnausscheidung anregt und Schmerzen stillt. Er kräftigt bei Schwächezuständen und regt den Kreislauf an.
  • Kreuzkümmel: Kreuzkümmel ist ein klassisches Gewürz der ayurvedischen Küche. Wegen seiner stark entblähenden und Vata reduzierenden Wirkung ist Kreuzkümmel besonders für Gerichte aus Hülsenfrüchte, Kohl und Gemüsen geeignet.

Gewürze für deinen Konstitutionstyp:

Ernährung nach Ayurveda VATA
VATA: Gewürze mit süßlichem Geschmack und wärmender Wirkung wie Ajwain, Anis, Fenchel, Ingwer, Kreuzkümmel, Muskatnuss, Nelke, Safran und Zimt. Aus der hiesigen Küche sind Majoran, Salbei Lorbeer, Thymian und Basilikum empfehlenswert.
 
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Ernährung nach ayurveda pitta
PITTA: Pitta verträgt alle bitteren, süßen und etwas schweren Gewürze, wie z.B.Dill, Fenchel, Kardamom, Koriander, Kurkuma und Safran harmonisieren den Körper. Kreuzkümmel und etwas frischer Ingwer steigern Agni, ohne Pitta zu erhöhen.
 
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ernährung nach ayurveda kapha
KAPHA: Alle Gewürze sind empfehlenswer. Besonders bittere und scharfe und allgemein stoffwechselanregende wie Chilli, Bockshornkleesamen, Kreuzkümmel, Kurkuma und Pfeffer.
 
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Gewürze sind das A und O der ayurvedischen Küche - Rieche und schmecke die wunderbaren Aromen!

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